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Förderung/Training

Das Training wird von mir nach der AFS-Methode des EÖDL (Erster Österreichischer Dachverband Legasthenie) angeleitet.

„AFS“ steht für:

  • A wie Attention (Aufmerksamkeit)

  • F wie Funktion

  • S wie Symptom

AFS-Methode des EÖDL ist eine umfassende und offene Methode, bei der verschiedene pädagogische Ansätzen einfließen.

Dieses kommt den Kindern sehr entgegen, da man nicht eine starre Methode hat, die durchgezogen wird, ob sie hilft oder nicht. Bei der AFS-Methode wird die für das Kind passendste ausgewählt.

In regelmäßigen Abständen wird überprüft, ob und in welchen Bereichen das Kind Fortschritte macht, welche Methode dem Kind wirklich nützt.

Es werden die beeinträchtigten Sinneswahrnehmungsbereiche trainiert, dazu kommt ein Aufmerksamkeitstraining und ein Symtomtraining.

Es wird für jedes Kind ein individuelles Training erarbeitet, individuell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt. Es werden zuerst die Bereiche Trainiert, die am meisten Aufmerksamkeit bedürfen, die schwächsten.

Danach folgen die weniger beeinträchtigen Bereiche.
Die Kinder erhalten einen individuellen Trainingsplan. Dazu gehören auch Aufgaben für zu Hause, die ca. 10 -15 Minuten täglich beanspruchen. Am Trainingstag selber werden keine Aufgaben zu Hause gemacht.
So bekommt das Kind ein umfangreiches Training.
 

AFS-Methode macht keine Aussagen über etwaige medizinische oder psychologische Probleme und auch keine Aussagen über das intellektuelle Leistungsniveau des Testkandidaten.

Aufbau einer Trainingsstunde

Eine Trainingsstunde dauert 60 Minuten.
  • Besprechung der Hausaufgaben (ca. 5 min.)
  • Konzentrationsübungen (ca. 5-10 min.)
  • Training von einem Sinnesbereich (ca. 15-20 min.)
  • Symptomtraining (ca. 15-20 min.)
  • Abschluss-Spiel (ca. 5-10 min.)

Zum Inhalt der Trainingstunde

Damit Sie sich die Trainingsstunde besser vorstellen können, werde ich nun einige Trainigsübungen nennen.
Es sind auch Übungen dabei, die SIe mit Ihrem Kind zu Hause machen können.

Aufmerksamkeitsübungen können sein:

Edu-Kinästhetik, autogenes Training, Entspannungsmusik, Phantasiereisen, Geschicklichkeitsübungen u.v.m.
Zu dem Funktions-Training:
Domino-, Memory-, Legespiele, Fehlerbilder (Optischer Bereich)
Reimwörter, Klangabfolgen bestimmten, Kofferpacken (Akustischer Bereich)
Nachbauübungen, Puzzlespiele, Formenerkennen (Raumwahrnehmung)
Tastübungen, Körperübungen, Rechts- und Linksübungen (Körperschema)
Symptomtraining
Hier werden die gemachten Fehler der Kinder genauer untersucht und z.B. durch Silbentraining, Wortbild, Wortklang, Wortbedeutung, Fehlerkatalog trainiert.

Das Training erfolgt im Einzelunterricht oder in kleiner Gruppe, wobei der Einzelunterricht zu bevorzugen ist, da hier doch intensiver gearbeitet werden kann.